Autorenbrief März 2020

Liebe Autorinnen und Autoren,

 die Tage vergehen wie in einem bösen Traum. Aber als Schriftsteller können wir vielleicht auch etwas aus der Corona Krise gewinnen. Die ständig neuen Nachrichten sensibilisieren das Empfinden. Wir können weder Drama noch Tragik ausweichen. Wir müssen Worte finden, die beschreiben, was geschieht und was wir fühlen.

Simon Strass beschreibt die Situation der Autoren in Quarantänezeiten in seinem „Ausblick über den Krisenrand“: Schriftsteller sind „das Zu-Hause- Sitzen gewohnt“, sie brauchen „den Rückzug, die Stille“.  Isolation ist für Autoren also nicht ungewöhnlich. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wird mit Autoren-Beiträgen einen Blick „auf die Krisenwelt“ werfen.

Wahrscheinlich werden auch sie dazu ihre Notizen aus Tagebüchern zu Hilfe nehmen.

Vielleicht hilft es auch Ihnen spontan niederzuchreiben, was Sie gerade bewegt und erschüttert, was Ihnen Sorgen macht. Und vielleicht werden Sie in Ihrem Tagebuch dabei eine Sammlung von Gedanken und Ideen anlegen, wie Sie Ihnen in der Hektik normaler Tagesabläufe nicht gelingen würden.

 Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit ein treues Totem- oder Krafttier wie es mich schon lange in der Gestalt einer Schildkröte begleitet.

Herzliche Grüße

Ihre Gerhild Tieger

 

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